
Von Olympia München 1972 bis zum 7. Oktober : Terror gegen Israel und jüdisches Leben – Hintergründe und Konsequenzen
September 1 @ 19:00 - 21:00
München 1972 | Foto Shlomo Levy | Einer der palästinensischen Terroristen auf einem Balkon im olympischen Dorf. Eine Veranstaltung der DIG AG Braunschweig in Kooperation mit dem Städtischen Museum Braunschweig am Dienstag, den 01. September 2026 um 19h im Städtischen Museum Braunschweig, Steintorwall 14, Braunschweig
Gefördert durch: Stadt Braunschweig, Fachbereich Kultur und Wissenschaft
Von Olympia München 1972 bis zum 7. Oktober: Terror gegen Israel und jüdisches Leben – Hintergründe und Konsequenzen
Auf den Anschlag der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer September“ auf die israelische Olympiamannschaft am 5. September 1972 war die Bundesrepublik nicht vorbereitet.
Die Aufarbeitung dieses Verbrechens, bei dem elf israelische Sportler ermordet wurden, sowie die Frage, wie es zu dem Attentat kommen konnte, beschäftigen Historikerinnen und Historiker bis heute.
Terroranschläge gegen israelische und jüdische Menschen sowie gegen israelische und jüdische Einrichtungen haben seither nicht aufgehört. Nach dem Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 erleben wir in Deutschland und weltweit eine Welle von antisemitischer und antiisraelischer Gewalt, die grundlegende Fragen an unsere Gesellschaft und unsere Demokratie aufwirft.
Ausgehend von den Ereignissen in München 1972, beleuchtet die Veranstaltung mit dem Historiker Sven-Felix Kellerhoff und zwei Zeitzeugen des Olympia-Attentats die Hintergründe und Konsequenzen im Umgang mit terroristischer Gewalt gegen Israel und jüdisches Leben.
Sven-Felix Kellerhoff ist u.a. Autor des Buches „Anschlag auf Olympia – was 1972 in München wirklich geschah“.

München 1972 | Foto Shlomo Levy | Einzug der israelischen Sportlerinnen und Sportler bei der Eröffnung der olympischen Spiele in München am 26. August 1972
Als Zeitzeugen berichten über die Ereignisse Renate Wagner-Redding und Shlomo Levy. Renate Wagner-Redding, langjährige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig, war bei den Olympischen Spielen 1972 für die israelische Mannschaft als Fernmeldeassistentin eingesetzt und konnte die Verhandlungen mit den Terroristen persönlich verfolgen.
Shlomo Levy war als Betreuer und Dolmetscher der israelischen Olympiamannschaft Augenzeuge des Anschlags. Er wird aus Israel anreisen, wo er in der Nähe der Braunschweiger Partnerstadt Kiryat Tivon lebt.
Moderation: Kerstin Schirbel, Vorsitzende Deutsch-Israelische Gesellschaft, AG Braunschweig, Dr. Peter Joch, Direktor Städtische Museen Braunschweig
Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung erforderlich.